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patscenar.io by mtc.berlin

Bericht für das Unternehmen

Strategiebericht

Der Entwurf nach der Vorlage der PIZ-Arbeitsgruppe Patentstrategie; in der Beratung prüfen, ergänzen und geben Sie ihn frei.

Zustand
Entwurf
Berichtssprache
Deutsch

PIZ Musterstadt

Analyse einer Patentanmeldestrategie für die Erfindung „Federnder Klemmhalter für Temperaturfühler“

mit Darlegung der jährlichen Kosten für unterschiedliche Anmeldeszenarien

Kunde
Hafenstein Sensortechnik GmbH, Jonas Muster, Geschäftsführer
Beratung
Dr. Maria Beispiel
Datum
24.10.2026
Gebührenstand
je Amt, siehe Anhang (Gebührendaten patscenario2026_10_21-v2.6.fw-c9e16879)

! Entwurf · noch nicht freigegeben

Auf einen Blick

  • Länder5mit Deutschland als Erstanmeldung
  • Günstigster Weg, 20 Jahre59.846 €Direkt national · mit Vorbehalt, siehe Abschnitt 4
  • Spanne zwischen den Wegen11.303 €„Direkt national“ bis „Weltweit über PCT“
  • Nächste Frist24.06.2027Ende des Prioritätsjahres

In den ersten vier Jahren fallen beim Weg „Weltweit über PCT“ mit 16.719 € die geringsten Kosten an.

Einheitspatent68.631 €Weltweit über PCT71.148 €Klassisch europäisch63.453 €Direkt national59.846 €0 €20.000 €40.000 €60.000 €80.000 €
  • Amtsgebühren Anmeldung
  • Recherche und Prüfung
  • Erteilung und Validierung
  • Anwaltskosten
  • Übersetzungen
  • Jahresgebühren
  • Sonstige Amtsgebühren
Kosten der vier Wege über 20 Jahre nach Kostenart

1 Einführung

Erfindung
Federnder Klemmhalter für Temperaturfühler
Deutsche Erstanmeldung
24.06.2026
Ende des Prioritätsjahres
24.06.2027
Ziel
Schutz in den wichtigsten Absatz- und Herstellungsländern zu vertretbaren Kosten
Fragestellung
Welche Länder sind für die Erfindung wichtig, und was kosten die vier Anmeldewege über 20 Jahre?

2 Länderermittlung

Für die Ableitung einer Patentanmeldestrategie ist eine gründliche Analyse der konkreten Situation des Unternehmens erforderlich. Dazu wurden für jedes interessante Land Fragen zum Markt, zu den Kunden und zur Möglichkeit der Rechtsdurchsetzung beantwortet:

  1. In welchen Ländern wird Ihr Produkt hergestellt? (Herstellermarkt)
  2. Kann die Herstellung schnell in andere Länder verlagert werden? (Herstellermarkt)
  3. Können Sie Verletzungen in diesen Ländern aufspüren? (Herstellermarkt)
  4. In welchen Ländern sehen Sie Ihre größten Absatzchancen? (Kundenseite)
  5. In welchen dieser Märkte sind Sie bereits vertreten? (Kundenseite)
  6. Welche Märkte wollen Sie künftig bearbeiten? (Kundenseite)
  7. Können und wollen Sie Ihre Rechte dort ernsthaft durchsetzen? (Recht)
Kann die Herstellung schnell in andere Länder verlagert werden?
Mit Aufwand
Wie sicher sind Sie sich heute bei den Ländern?
Noch offen
Was ist Ihnen bei den Kosten wichtiger?
Wenig in den ersten Jahren
Antworten je Land
LandHerstellungVerletzung erkennbarAbsatzVertretenKünftigDurchsetzungWettbewerber
DeutschlandgewähltJagewähltgewählt—Ja—
Frankreich—Eher jagewähltgewählt—Ja—
Italien—Jagewähltgewählt—Jagewählt
Vereinigtes Königreich—Eher jagewähltgewählt—Ja—
Vereinigte Staaten—Eher jagewählt—gewähltJa—

Zusatzfragen sind Vorschläge und verändern die Punkte nicht.

Daraus ergibt sich für jedes Land ein Punktwert (Hersteller und Kunden, multipliziert mit dem Faktor Recht). Vorgeschlagen werden Länder oberhalb der Schwelle; die Beratung kann Länder zusätzlich wählen oder abwählen.

Bedeutung der Länder (Punkte)
LandHerstellerKundenRechtPunkteErgebnis
Deutschland836710075Prioritätsland
Italien336710050vorgeschlagen
Frankreich256710046vorgeschlagen
Vereinigtes Königreich256710046vorgeschlagen
Vereinigte Staaten256710046vorgeschlagen

Damit ergeben sich als Anmeldeländer: Deutschland, Frankreich, Italien, Vereinigtes Königreich, Vereinigte Staaten.

3 Umfang und Komplexität

Die Kosten werden stark vom Umfang und der Komplexität bestimmt. Bei komplexen Erfindungen oder unübersichtlichem Stand der Technik dauert das Erteilungsverfahren länger und es gibt mehr Bescheide.

Seiten (Beschreibung / Ansprüche / Zeichnungen)
22 / 4 / 2
Ansprüche
12
Wörter gesamt / davon Ansprüche
15.000 / 2.275
Komplexität
einfach (1 Amtsbescheide je Land angesetzt)
Tempo
regulär
Recherche beim DPMA schon beantragt
nein
Prüfungsantrag beim DPMA schon gestellt
nein
EPA-Ermäßigung für Kleinstunternehmen
nein

Umfang noch nicht bekannt: gerechnet mit einer mittleren Anmeldung.

4 Kosten der vier Wege

Es gibt zwei Kostenstufen: die Prioritätsanmeldung und die Nachanmeldungen national, beim Europäischen Patentamt oder bei der WIPO. Gerechnet werden Amtsgebühren (Anmelde-, Anspruchs-, Prüfungs-, Erteilungs- und Jahresgebühren), Anwaltskosten und Übersetzungskosten nach den Anforderungen der einzelnen Länder.

Kosten je Weg über 20 Jahre
WegSumme 20 JahreBis Jahr 4Anteil Jahre 1–4Erteilung (schematisch)
Einheitspatent68.631 €17.761 €26 %Jahr 4
Weltweit über PCT71.148 €16.719 €23 %Jahr 5
Klassisch europäisch63.453 €21.283 €34 %Jahr 4
Direkt national59.846 €20.501 €34 %Jahr 4
Mit Pfeiltasten, Maus oder Touch ein Jahr wählen.
Kumulierte Kosten der vier Wege über 20 Jahre
Kosten je Amt und Land über 20 Jahre beim Weg „Direkt national“ (rechnerisch günstigster Weg), mit Qualitätsklasse
Ende Prioritätsjahr 24.06.2027Einheitspatent0121842Weltweit über PCT012163054Klassisch europäisch0121842Direkt national0122442Monat 0Jahr 1Jahr 2Jahr 3Jahr 4Jahr 5
Verfahrensschritte je Weg in Monaten ab der deutschen Anmeldung (schematisch, keine Fristenberechnung)

Das Jahr der Erteilung ist schematisch angesetzt und keine Prognose für das einzelne Verfahren.

Wo ein Weg noch nicht vollständig modelliert ist

  • Einheitspatent: Amtsbescheide werden nur für das Prioritätsamt beziehungsweise das Europäische Patentamt gerechnet.
  • Weltweit über PCT: Amtsbescheide werden nur für das Prioritätsamt beziehungsweise das Europäische Patentamt gerechnet.
  • Klassisch europäisch: Amtsbescheide werden nur für das Prioritätsamt beziehungsweise das Europäische Patentamt gerechnet.
  • Direkt national: Amtsbescheide werden nur für das Prioritätsamt beziehungsweise das Europäische Patentamt gerechnet.

Zum rechnerisch günstigsten Weg „Direkt national“: Er ist noch nicht vollständig modelliert (siehe oben) und enthält Länder mit der Qualitätsklasse „nicht belastbar“. Der Abstand zu den anderen Wegen kann daher abweichen.

5 Bewertung

Vorschlag des Agents

Dieser Abschnitt ist ein fester Vorlagetext, in den der Server die berechneten Werte eingesetzt hat. Er ist keine Rechtsberatung.

Kurzfassung

Über 20 Jahre kostet der Weg „Direkt national“ mit 59.846 € am wenigsten.

Was den Unterschied macht

Der Weg „Weltweit über PCT“ ist mit 71.148 € der teuerste.

Wann die Kosten anfallen

In den ersten vier Jahren fallen beim Weg „Weltweit über PCT“ mit 16.719 € die geringsten Kosten an.

Annahmen

Stundensatz, Übersetzungskosten und Amtsbescheide sind Annahmen; die Werte stehen im Anhang.

Hinweis

Diese Erläuterung ersetzt keine patentanwaltliche Beratung; die Entscheidung liegt bei Ihnen.

6 Ergebnisse und Einschätzung

Von der Beraterin oder dem Berater. Die Entscheidung über die Anmeldestrategie trifft das Unternehmen.

Dieser Abschnitt wird von der Beratung ausgefüllt.

Anhang

Anmeldewege

  • Einheitspatent: DPMA → EPA → Einheitspatent
  • Weltweit über PCT: DPMA → PCT (WIPO) → EPA → Einheitspatent
  • Klassisch europäisch: DPMA → EPA
  • Direkt national: DPMA

Erstanmeldung immer beim Deutschen Patent- und Markenamt; nach Erteilung eines europäischen Patents wird die deutsche Anmeldung im europäischen Weg fallen gelassen.

Kosten nach Kostenart

Kosten nach Kostenart über 20 Jahre
KostenartEinheitspatentWeltweit über PCTKlassisch europäischDirekt national
Amtsgebühren Anmeldung277 €1.643 €277 €427 €
Recherche und Prüfung4.643 €5.426 €4.643 €1.891 €
Erteilung und Validierung2.315 €2.315 €2.387 €505 €
Anwaltskosten8.695 €9.065 €9.445 €7.160 €
Übersetzungen2.700 €2.700 €5.400 €10.800 €
Jahresgebühren50.000 €50.000 €41.300 €39.063 €
Sonstige Amtsgebühren0 €0 €0 €0 €
Summe 20 Jahre68.631 €71.148 €63.453 €59.846 €

Gebührenstand und Qualität je Amt und Land

Jede Gebührenzeile hat ihr eigenes Prüfdatum. Ungeprüfte Zeilen sind gekennzeichnet und gelten nie als „belastbar“.

Gebührenstand und Qualitätsklasse je Amt und Land
Amt oder LandGebührenstandQualitätsklasse
Deutschland (DPMA)Stand 21.10.2026belastbar
Europäisches PatentamtStand 21.10.2026—
PCT-Verfahren (WIPO)Stand 15.10.2026KI-geprüft
EinheitspatentStand 21.10.2026—
Frankreichnicht geprüftNäherung · Entwurf, nicht freigegeben
ItalienStand 13.06.2023 (ungeprüft)nicht belastbar
Vereinigte StaatenStand 21.10.2026belastbar
Vereinigtes KönigreichStand 21.10.2026belastbar

„KI-geprüft“: Diese Zeile hat ein KI-Agent mit der amtlichen Quelle abgeglichen; die Prüfung durch eine Person steht noch aus.

Nach den neuen Gebührenregeln berechnet: Deutschland (DPMA), Europäisches Patentamt, Einheitspatent, Frankreich, Vereinigte Staaten, Vereinigtes Königreich. Die übrigen Ämter und Länder nach der bisherigen Gebührentabelle.

Annahmen der Berechnung

Stundensatz Patentanwalt
250 €/h
Übersetzung je 100 Wörter
18,00 €
Amtsbescheide je Land
1
Komplexität
einfach
Tempo
regulär
EPA-Ermäßigung für Kleinstunternehmen
nein
Anmelder
Unternehmen
KMU
ja
Sitz des Anmelders
Deutschland
Lizenzbereitschaft
nicht angegeben
Unabhängige Ansprüche
3

Für die Ämter mit neuen Gebührenregeln sind die Ermäßigungen berücksichtigt, die sich aus den Angaben zum Anmelder ergeben; für die übrigen Ämter nur die EPA-Ermäßigung für Kleinstunternehmen, wenn sie gewählt wurde. Ermäßigungen, die für Anmelder aus dem Ausland nicht belegt sind, sind nicht eingerechnet.

Ermäßigungen nach den neuen Gebührenregeln

  • Europäisches Patentamt: Ermäßigung, wenn bereits recherchiert oder geprüft wurde, berücksichtigt
  • Frankreich: Ermäßigung nach Unternehmensgröße, berücksichtigt
  • Vereinigte Staaten: Ermäßigung nach Unternehmensgröße, berücksichtigt

Rechengrundlage

Gebührendaten
patscenario2026_10_21-v2.6.fw-c9e16879
Rechenkern
B 0.2.0+A1.2.0
Berechnet am
24.10.2026
Prüfsumme der Eingaben
44b3219770e7ddc6
Länder
Deutschland, Frankreich, Italien, Vereinigtes Königreich, Vereinigte Staaten

Haftungshinweis

Alle Beträge sind Näherungswerte und ersetzen keine Rechtsberatung. Die Entscheidung über die Anmeldestrategie trifft das Unternehmen, gern gemeinsam mit einer Patentanwältin oder einem Patentanwalt. Erstellt mit patscenar.io am 24.10.2026.

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